CPI2 – Umweltschutz in Produktionsstätten weltweit

Neu! Partnerschaft mit der Sustainable Apparel Coalition (SAC)

CPI2 hat eine Partnerschaft mit der international wichtigsten Plattform für nachhaltiges Management textiler Lieferketten, der Sustainable Apparel Coalition (SAC) geschlossen. Das gemeinsame Ziel ist es, Synergien zu schaffen und die negativen sozialen und ökologischen Auswirkungen in den globalen Lieferketten zu minimieren.

Beide Initiativen stellen den Fabriken Know-how zur Verfügung, mit dem die Hersteller ihre Produktionsprozesse eigenverantwortlich und wirksam verbessern können. Mit der Partnerschaft steigern CPI2 und SAC den Nutzen sowohl für Produzenten als auch für Marken- und Handelsunternehmen der Textil- und Schuhbranche. Beide Organisationen verfügen über jeweils eine webbasierte Plattform - den „Higg-Index“ der SAC und das „CPI2-Know-how-Tool“ –, die sich gegenseitig ergänzen und so die Fabriken noch besser dabei unterstützen, Handlungsfelder zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu entwickeln. Produzenten und Handelsunternehmen steht somit ein umfassendes Set an hilfreichen Instrumenten zur Verfügung, um die Umweltschadwirkungen in ihren Lieferketten schrittweise zu senken.

Anleitung zur Verbesserung der Umweltperformance

  • HOHE VERBESSERUNGSPOTENZIALE

    HOHE VERBESSERUNGSPOTENZIALE

    Die größten Verbesserungspotenziale liegen in der Supply Chain. In jeder Fabrik kann der Energie- und Wasserverbrauch durch einfache Maßnahmen schon um 10% gesenkt werden - die Kosten hierfür sind gering. Mit dem systematischen Einsatz von CPI2 können Fabriken zudem den Einsatz von Chemikalien erheblich verbessern. 

  • Auftragskapazitäten steigern

    Auftragskapazitäten steigern

    CPI2 ermöglicht es Fabriken, effizienter zu produzieren. Es bietet eine praktikable und systematische Analyse, konkrete Anleitungen und einen strukturierten Management-Ansatz. Erfolg stellt sich nicht über Nacht ein – CPI2 entwickelt einen Prozess von kontinuierlichen und langfristigen Verbesserungen.

  • RISIKEN REDUZIEREN

    RISIKEN REDUZIEREN

    In vielen Regionen steigt das Preisniveau für Energie und Wasser. Die steigenden Preise wirken sich negativ auf die Produktionskosten von Konsumgütern aus. Außerdem werden in vielen Ländern strengere Umweltauflagen durchgesetzt. CPI2 trägt dazu bei, die Umweltrisiken zu minimieren.

  • SUPPLY CHAIN MANAGEMENT VERBESSERN

    SUPPLY CHAIN MANAGEMENT VERBESSERN

    CPI2 bietet Händlern und Marken ein effektives Instrument, um negative Umwelteinflüsse bei ihren Lieferanten zu reduzieren. Es begleitet sie auf ihrem Weg zu erstklassigen Geschäftspartnern. Alle Lieferanten können gleichzeitig erreicht und Verbesserungen direkt umgesetzt werden. Fabriken werden ihre gesamte Performance steigern. CPI2 verbessert die Beziehung zwischen Händlern und Lieferanten.

  • EIN NACHHALTIGES BUSINESS AUFBAUEN

    EIN NACHHALTIGES BUSINESS AUFBAUEN

    Weltweit schauen immer mehr Verbraucher auf Umweltauswirkungen in der Lieferkette. Von Marken und Händlern wird mehr Verantwortung erwartet. CPI2 trägt zu einer nachhaltigeren Supply Chain bei.

“Nicht nur unseren Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten gegenüber tragen wir Verantwortung sondern auch gegenüber zukünftigen Generationen. Energieeffizienz und -einsparungen sind zentrale Themen unseres nachhaltigen Geschäftsmodells.”

Dagmar Heuer, Geschäftsführerin Ernsting's family

CPI2 bietet Fabriken und Händlern zahlreiche Vorteile

Die "Carbon Performance Improvement Initiative" (CPI2) ist eine Initiative von führenden Handels- und Markenunternehmen mit dem Ziel, Vorreiter im Umweltschutz zu werden. CPI2 bietet einen einzigartigen, handlungsorientierten Ansatz, um den Einsatz von Energie, Wasser und Chemikalien in ihren Produktionsstätten zu verbessern.  

Drei einfache Fakten:

1. Die Supply Chain ist der Hebel, um den ökologischen Fußabdruck
eines Händlers zu senken

2. Zahlreiche Fabriken werden mit steigenden Energiekosten und Umweltregulierungen konfrontiert und benötigen Unterstützung

3. Lieferketten sind komplex - um sie zu durchdringen, wird ein
anpassungsfähiges und professionelles Management-Instrument benötigt

Mit CPI2 haben Händler und Fabriken Zugriff auf ein Tool, das ihnen zum ersten Mal eine effiziente Optimierung auf globaler Ebene ermöglicht. Aufgrund der Kombination aus einer systematischen Analyse mithilfe eines Online-Tools und einem starken Fokus auf praktischen Anleitungen, hat CPI2 das Potenzial, ein weltweiter Standard für die Umweltperformance von Fabriken zu werden.

CPI2-Top Factory Award 2015: SHAHI EXPORTS Private Limited, Indien

SHAHI EXPORTS Private Limited, ein Hersteller von Web- und Wirkware aus Bangalore, hat den CPI2 Award 2015 gewonnen. Shahi zeigt ein herausragendes Engagement zur Verbesserung der Umwelt-Performance in allen Prozessen durch die Anwendung von CPI2. Die Fabrik setzte sowohl technische als auch managementbezogene Maßnahmen um, u.a.:

  • Bewusstseinsschaffung und Mitarbeiterengagement, z.B. Quiz
  • Einsatz einer Turbine zur Stromerzeugung aus überschüssigem Dampf 
  • Installation einer Wärmerückgewinnung
  • Verbesserung der Beleuchtung, u.a. verbesserte Tageslichtnutzung sowie Einsatz von LED
  • Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien
  • Wiederverwendung von Abwässern
  • Programm zur Prüfung des Einsatzes von alternativen Chemikalien für Waschprozesse

Shahi spart durch die Maßnahmen 11 500 US$ und 90 t CO2 im Jahr. Die umgesetzten Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Programms und kontinuierlichen Verbesserungsprozesses - "The GREEN Journey". Shahi ist ein überzeugendes Beispiel, die Umweltauswirkungen durch eine systematische Vorgehensweise zu reduzieren und dabei Nutzen sowohl für die Umwelt als auch für das Unternehmen zu schaffen. 

Quelle des Logos: UNFCCC

CPI2 auf der UN-Klimakonferenz in Warschau

Nebenveranstaltung, organisiert vom Umweltbundesamt (UBA) 

Christian Dietrich (Direktor CPI2) hat auf der UN-Klimakonferenz (UNFCCC COP 19) CPI2 vorgestellt. Während der Veranstaltung diskutierten Jochen Flasbarth (Präsident des Umweltbundesamts), Christoph Bals (Politischer Geschäftsführer Germanwatch e.V.), Nigel Topping (Innovationsleiter des Carbon Disclosure Project) und Dr. Johannes Merck (Vizepräsident Corporate Social Responsibility der Otto Group) über den Klimaschutz in globalen Lieferketten. Sie waren sich einig, dass sich Händler für CO2-Reduktionen bei ihren Geschäftspartnern einsetzen müssen. Das Potenzial dabei ist enorm. CPI2 hat dabei eine Vorreiterposition eingenommen und vertritt einen handlungsorientierten und effektiven Ansatz.

Klicken Sie hier, um ein Video von der Klimakonferenz zu sehen

CPI2 AKTIVIERT

Umweltschutz in der Supply Chain wird vereinfacht.

CPI2 MACHT ES MÖGLICH

Der Transfer von Know-how ermöglicht Fabriken eine einfache Umsetzung.

CPI2 MANAGT

Händler können ihre Lieferanten benchmarken und weiter qualifizieren.